Presseinformation
13.09.2009
Mit einem traumhaften
Samtnerz-Cape gewann die Kürschnermeisterin und Pelz-Designerin
Susi Plappert/Susanne Plappert-Piller den „International
German Fur Award Platin“, der am vergangenen Wochenende
in Fürstenfeld bei Fürstenfeldbruck erstmals verliehen
wurde.
Platin
Award 2009 geht an Pelzdesignerin Susi Plappert
|
„Das
ist für mich eine der größten Ehren“,
gesteht Susi Plappert mit Blick auf die hochkarätig besetzte
Jury ebenso gerührt wie überwältigt. Die Tatsache,
dass die internationale Jury in der überwiegenden Mehrheit
aus Modedesignerinnen bestand, wertet die vielfache Goldmedaillengewinnerin
der vergangenen Wettbewerbe mit renommierten Kürschnern
als Juroren als Zeichen dafür, dass sie nicht nur höchste
Anerkennung aus den eigenen Reihen erfährt, sondern dass
ihre Modelle die gesamte Modebranche begeistern. Insgesamt hatte
die Jury 140/rund 200 anonym vorgestellte Modelle aus dem In-
und Ausland zu bewerten.
Platin Award 2009
Die
Art, wie die Preisträgerin ihr „Platin-Modell“
beschreibt, lässt die grenzenlose Leidenschaft für
ihren haarigen Beruf, vielmehr ihre Berufung, erkennen. Mit
unverhohlener Bewunderung erwähnt sie den internationalen
Starmodellisten Bernard Wolinski, der sie in der Kunst des Modellierens
unterwiesen hat. Denn ein Geheimnis ihres Erfolgs sieht sie
in genau dieser von ihm erlernten perfektionistischen Linienführung
und dem nicht minder akribischen Tayloring, das auch ihrem Samtnerz-Cape
mit zum Sieg verholfen hat. Hier verschmelzen Handwerkskunst
und Kreativität, das fundierte Wissen um die Charakteristika
der Materialien und designerisches Können zu einer vollendeten
Einheit. Die Haarrichtung des Cashmirnerzes auf der einen Seite
des Wende-Capes, die die Susi Plappert gezielt einsetzt, um
den Schnitt in grandioser Weise zu betonen, und das velourstierte
Leder auf der anderen Seite zeugen von dem äußerst
feinfühligen Umgang mit dem edlen Material. In den Farben
naturbelassen, stimmen die Betrachter mit dem Urteil der Designerin
überein: „Nur die Natur kann so schöne Farben
hervorbringen.“
Stolz
ist sie gleichzeitig auf ihre Zunft, die mit der Durchführung
dieses ersten Fur Awards eindrucksvoll ihre Stärke unter
Beweis gestellt habe. Da sich die internationale Pelzmesse „Fur
& Fashion“ als Austragungsort des bisherigen Wettbewerbs
aus Frankfurt verabschiedet und mit der Mifur in Mailand zusammengeschlossen
hat, sei ein wichtiges internationales Podium in Deutschland
entfallen.
Der
traditionelle Leistungswettbewerb des Kürschnerhandwerks
konnte somit in seiner bisherigen Form nicht mehr durchgeführt
werden. Mit Unterstützung der renommiertesten Züchterverbände
SWAKARA, SAGA und Kopenhagen Fur, Ideenreichtum und enormem
Organisationstalent habe der Zentralverband des deutschen Kürschnerhandwerks
nun einen neuen Leistungswettbewerb ins Leben gerufen, der auf
Anhieb alle Kenner der Branche überzeugt habe.
Besonders
hervor hebt Plappert in diesem Zusammenhang die komplett neuen
Wege, die „die jungen Wilden“ um den Vorsitzenden
des verbandseigenen Ausschusses für Messen und Mode Hans-Peter
Gerner dabei mutig gegangen seien. So habe man sich beispielsweise
nicht gescheut, strengere Wettbewerbskriterien einzuführen,
die beinhalten, dass nur noch drei Preise vergeben und maximal
ein Viertel der eingereichten Modelle nominiert werden.
