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Unsere Selbstverpflichtung zum Artenschutz.
Seit
3 Generationen verfolgen wir ein ganz klares Ziel: aus allen
Fellarten, die von Tierarten stammen, die möglicherweise
sogar vom Aussterben bedroht sind, sind wir bereits rund
20 Jahre vor dem Inkrafttreten des Washingtoner Artenschutzübereinkommen
völlig ausgestiegen. Mit der Einführung des Washingtoner
Artenschutzabkommens wurde das Ganze endlich in einen klaren
internationalen gesetzlichen Rahmen gebracht. Wir sind dann
aber noch einen Schritt weiter gegangen. Wir bieten keine
Fellarten an, die zwar gehandelt werden dürfen, aber
einer Nachweispflicht unterliegen. Ganz einfach, unsere
Kunden sollen keinerlei Probleme bekommen z.B. bei einem
Grenzübertritt in die Schweiz zum Wintersport u.A.
Natürlich verarbeiten wir auch keine Felle von Haustieren.
(Hunde, Katzen usw.)
Als
Professor Grzimek Ende der 60er Jahre die ersten Bilder
über die Whitecoat-Jagd vor Neufundland im Fernsehen
veröffentlichten, lehnten wir uns in unseren Sesseln
ganz beruhigt zurück. Seit unserer Firmengründung
am 01.01.1947 haben wir niemals derartige Felle verarbeitet.
Das hat einen ganz einfachen Grund. Die Felle sind für
Pelzzwecke wegen des minderwertigen Haarkleides (Jungtierflaum)
nicht wirklich geeignet.
Wir verarbeiten zum weit überwiegenden Teil Felle von
landwirtschaftlichen Nutztieren, neben dem Fleisch werden
auch die Felle genutzt, die es in unendlich vielen Veredelungsarten
gibt. Über 200 Lamm- und Schafrassen gehören ebenso
dazu, wie Ziegen und Zickel, Nutria, Persianer und Kanin.
Übrigens, weltweit fallen durch Schlachtung pro Jahr
weit über 3 Milliarden Tierhäute an. Nur knapp
5% davon sind für Pelzzwecke geeignet. Ein weiterer
Teil wird zu Leder, der weit überwiegende Teil aber
industriell, zu Rohstoffen wie Hautmehl, organischem Biodünger,
Pharmazeutika, Kosmetika, Klebstoffe und vielem mehr genutzt.
Nachdem
der Mensch weltweit die Natur durcheinander gebracht hat,
gibt es unendlich viele staatliche Maßnahmen zur Eindämmung
von Überpopulationen. Vor unserer Haustüre ist
es der Bisam, der Dämme und Deiche schädigt. Das
Regierungspräsidium Nordbaden setzt dagegen Bisamfänger
ein. Auch über den Nutria gibt es ganz ähnliches
zu berichten. Nicht unerwähnt bleiben kann der Rotfuchs,
der wegen der Verbreitung der Tollwut und des Fuchsbandwurms
kurz gehalten wird. Und es gibt weltweit viele sog. Aliens,
Unerwünschte tierische Einwanderer, die das tierische
Gleichgewicht ganzer Kontinente gefährden. Ein schlimmes
Beispiel dafür ist Australien. Oder auch das Fuchskusu
(Opossum) in Neuseeland.
Natürlich verarbeiten wir auch Felle aus Pelztierzuchten,
z.B. Nerz. Wir kennen diese Tierzucht aus eigener Anschauung.
Es ist die am besten organisierte und überwachte landwirtschaftliche
Nutztierhaltung überhaupt. Es ist keine Intensivhaltung,
denn es kommt nicht darauf an, in möglichst kurzer
Zeit möglichst viel Kilo Lebendgewicht zu erzeugen.
Sondern es kommt nur darauf an ein optimales und unversehrtes
Fell zu erhalten. Von allen Nutztierhaltungen ist die Pelztierzucht
die Einzige die Verstöße automatisch bestraft,
denn für schlechte oder verletzte Felle gibt es nun
mal kein Geld – und das ist gut so!
Aus Respekt vor dem Ursprung des Pelzes halten wir unsere
Kürschnerfachwerkstatt vor, die das gesamte Spektrum
des Kürschnerhandwerks anbietet. Ganz besonders die
modische Neugestaltung alter Kunden-Pelze sorgt für
eine extrem lange Nutzungsdauer dieses wertvollen Naturmaterials.
Rund drei Viertel unserer Geschäftstätigkeit befasst
sich damit. Das ist praktizierte, vorbildliche Recourcenschonung.
Wir laden ein, über dieses Thema mit uns zu diskutieren.
Auch Schulklassen und Vereine. Wir suchen das offene Gespräch.
Nehmen Sie einfach Kontakt mit uns auf.
Weitere Informationen zu diesem Thema, siehe Homepage DPI:
http://www.pelzinstitut.de/
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